Plansche Weydemeyerstraße

Ganz typische und meist über die Grenzen des Gebiets hinaus beliebte Formen in den 1950er und 1960er Jahren waren die Kinderplanschen, die das Wohnumfeld in der hitzigen Großstadt aufgewertet haben. Im Gebiet KMA II wurden zwei Planschen - jeweils eine im nördlichen und südlichen Teil des Gebiets realisiert: die Plansche Singerstraße und die Plansche Weydemeyerstraße. Sie sind organisch geformte, mit farbigen Betonplatten befestigte, ca. 20 cm tiefe Wasserrückhaltebecken, die jeweils mit einer Liegewiese umgeben und durch Bäume und Sträucher eingefasst sind. Die beiden Planschen verfielen jahrelang und befinden sich heutzutage in einem sehr schlechten technischen Zustand, sodass die Plansche in der Weydemeyerstraße bereits vor einigen Jahren geschlossen werden musste.

Doch allzu lange wird dieser Zustand nicht mehr andauern: Bereits im Jahr 2014 wurde mit der Planung für den Umbau der Fläche des Planschbeckens begonnen. Mit dem Erlass der Erhaltungsverordnung und der Aufnahme des Gebiets in das Programm Städtebaulicher Denkmalschutz im Jahr 2015 galten neue Rahmenbedingungen, die es ermöglichten die Planungen auch auf die umliegenden Freiflächen auszuweiten. Die Planung für den Umbau der Plansche Weydemeyerstraße zum Wasserspielplatz wurde 2016 unter Beteiligung der AnwohnerInnen abgeschlossen. Die Umbauarbeiten haben am 6. November 2017 begonnen und sollen im Mai nächsten Jahres abgeschlossen werden.

Im Rahmen der Erneuerung der Fläche werden u.a. die historischen Gehwegplatten nach dem Original verlegt, eine neue Liegewiese angelegt, Spielgeräte für alle Altersgruppen errichtet, die historischen Bänke erneuert sowie zwei Wasserspielflächen angelegt.