Handlungsfeld Erschließung

Die öffentlichen Straßenräume sind in Zustand und Vernetzung unbefriedigend. Nahezu alle öffentlichen Straßen sind in einem desolaten Erhaltungszustand (Straßenbeläge, Beleuchtung, begleitende Grünflächen). Dem insgesamt durch die weitläufige Struktur des Gebiets recht dichten Wegesystem kommt eine übergeordnete Bedeutung zu. Teilweise ungelöste Wegeführungen und nicht eindeutig definierte Freiräume sind zu qualifizieren (u. a. vom S-Bhf. Jannowitzbrücke ausgehend über die Holzmarktstraße weiter Richtung Fußgängerpromenade Schillingstraße sowie vom U-Bhf. Jannowitzbrücke über die Schillingstraße weiter Richtung Gymnasium und Lichtenberger Straße). Vor allem in den straßennahen Bereichen besteht ein erhöhter Erneuerungsbedarf.

Die im ISEK vorgeschlagenen Qualifizierungsmaßnahmen betreffen im Wesentlichen die Verbesserung für den Fuß- und Radverkehr, hier auch in Orientierung an das veränderte Mobilitätsverhalten. Aber auch die Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Schillingstraße und Magazinstraße sowie in der Singerstraße ist maßgeblich für die Gebietsentwicklung. Hinzu kommen wichtige planungsrechtliche Sicherungen der öffentlichen Erschließung in den Innenbereichen (ggf. Anpassung der Bodenordnung oder Sicherung von Geh- und Fahrrechten).

Erste wesentliche Enwticklungen in diesem Handlungsfeld werden sich durch den Umbau der Holzmarktstraße sowie den in 2018 beginnenden Umbau der Karl-Marx-Allee vollziehen.