Soziale Infrastruktur

Den Schwerpunkt bei der Aufwertung der sozialen Infrastruktur im Gebiet bilden – nachdem die Kita-Standorte in den letzten Jahren erfolgreich saniert wurden – die Schulstandorte, die einen zum Teil gravierenden Sanierungs- und Modernisierungsrückstand aufweisen und baulicher Ergänzungen bedürfen. Im Handlungsfeld Soziale Infrastruktur geht es daher zunächst um den Erhalt der bestehenden Einrichtungen, aber auch um eine Anpassung an zielgruppenspezifische und -übergreifende Bedarfe. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Belange von Kindern, Jugendlichen und Senioren zu berücksichtigen.

Im Gebiet sind keine öffentlichen Freizeiteinrichtungen vorhanden – weder für Jugendliche, noch für Senioren. Aufgrund des hohen Anteils an über 65-Jährigen im Gebiet sowie der stetig ansteigenden Zahl an Kindern (durch den Zuzug junger Familien) sind die Notwendigkeiten hier klar vorgezeichnet: Die wenigen Freizeitangebote im öffentlichen Raum sind auszubauen und zu qualifizieren. Darüber hinaus sind neue Einrichtungen für die Jugend- und Seniorenfreizeit zu schaffen. Ein zentrales Ziel ist ebenso die Ermöglichung von Mehrfachnutzungen an den Infrastrukturstandorten, um über zielgruppenübergreifende Nutzungen Synergien zu erzielen. Dies gilt für die Schulstandorte gleichermaßen wie für Freizeitangebote im öffentlichen Raum. Als ein erster Schritt wurde daher im Jahr 2017 mit der Erarbeitung eines Campus-Konzepts begonnen.